US-Botschafter: Rumänien soll Energiemärkte liberalisieren

E.ON: Minderheitliche Aktienpakete an Energieunternehmen uninteressant

Bukarest (ADZ) - Der US-Botschafter in Bukarest, Mark Gittenstein, erklärte auf einem Seminar zu Energiefragen am Mittwoch in Bukarest, dass Rumänien seine Energiemärkte völlig liberalisieren müsse. „Sie können keinerlei Investitionen im Energiesektor erwarten, wenn Sie den Markt nicht liberalisieren, und diese Verpflichtung haben Sie auch gegenüber der
Europäischen Union“, sagte der Botschafter.
In Rumänien zahlen Unternehmen und Haushalte unterschiedliche Preise für Erdgas und Strom. Die Regierung in Bukarest hat sich gegenüber dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verpflichtet, die Strompreise und Gaspreise stufenweise bis 2013 für Unternehmen und bis 2015 für die Bevölkerung zu liberalisieren.

Auf demselben Seminar erklärte der Vorsitzende von E.ON Romania, Frank Hajdinjak, dass der von der Regierung geplante Verkauf von minderheitlichen Aktienpaketen an Energiegesellschaften für die großen Spieler auf dem Energiemarkt nicht interessant sei. „Möglicherweise sind Investmentfonds an dem Kauf dieser minderheitlichen Beteiligungen interessiert, aber für einen strategischen Investor oder eine Gesellschaft wie E.ON, glaube ich nicht, dass sie von Interesse sind“, sagte der E.ON-Chef.
Die Regierung will Aktienpakete zwischen zehn und 15 Prozent an OMV Petrom, Transgaz, Transelectrica, Nuclearelectrica, Romgaz und Hidroelectrica verkaufen. Ein erster Versuch, rund zehnProzent Petrom-Anteile über die Börse zu veräußern, ist gescheitert.

cffviseu

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Bemerkungen :

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    Paul 31.10.2011 Beim 22:36
    Ei weist du was, der sol blos seine klappe halten und schauen wie die mehrheit der amis leben, ok.
    am besten noch das gesundheitssystem, die bahn, natürlich erst nach dem die eu und der staat die infrastruktur saniert hat, banksektror ist ja fast komplet in ausländische hände, ist ja toll... jedes mal wenn die probleme haben, kommt die angst hoch die ziehen ihr geld ab und die unternehmen in rumänien können ihre laufenden geschäfte nicht mehr finanzieren.
  • user
    Klaus 28.10.2011 Beim 16:36
    für das wohl rumäniens will ich hoffen, daß der enrgiesektro und andere versorgeungs unternemhen im besitz des staates belibt.-es ist klar das die "riesen" nur an dem ganzen interesse haben.So wie in anderen ländern werden die preise stark erhöht und investitionen in die produktions mittel auf null gefahren.-Wenn denn alles verbraucht ist und die instandsetzung geld kostet kann es der staat wieder haben.-Das ist das wahre gesicht des kapitalismus