Continental- eine Erfolgsgeschichte in Rumänien

Präsident Johannis bei der 20. Jahresfeier der Temeswarer Reifenfabrik

„Guten Tag, Herr Abgeordneter“. Freundschaftlich und deutlich hörbar begrüßte Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis seinen ehemaligen Weggefährten aus dem Deutschen Forum, den Abgeordneten Ovidiu Gant, als er auf das Plateau vor dem Hauptgebäude des Automobilzulieferers  Continental trat. Seine Ansprachen bei der 20-Jahr-Feier des deutschen Konzerns in Rumänien hielt Johannis in der Landessprache. Dazu zeichnete er das Unternehmen mit dem Verdienstorden für Industrie und Handel im Offiziersgrad aus. Der Reifenhersteller Continental und Siemens VDO (heute Continental Automotive) hatten sich im selben Jahr, 2000, in Temeswar ihre ersten Rumänienstandorte ausgesucht. Trotz schwächelnder Automobilindustrie und das aus gleich mehreren Gründen, feierte Continental in diesem Jahr nicht nur sein Rumänien-Jubiläum, sondern legte auch gleich den Grundstein für eine Neuinvestition – nämlich die Erweiterung des Forschungs- und Entwicklungszentrums. Im Bild: die Grundsteinlegung, mit Staatspräsident Klaus Johannis und dem Continental-Rumänienmanager Christian von Albrichsfeld. (st)

Zur Zeit der symbolischen Grundsteinlegung war der Bau des neuen Traktes bereits fortgeschritten. Fotos: Zoltán Pázmány

"Es freut mich heute hier zu sein, um gemeinsam die 20. Jahresfeier der Präsenz von Continental in Rumänien zu begehen", sagte Staatspräsident Klaus Johannis zum Anlass seines kürzlichen Besuchs in der Temeswarer Fabrik des deutschen Konzerns Continental. Desgleichen beglückwünschte Präsident Johannis die Leitung des Unternehmens für die Art und Weise, wie diese es verstand, im Laufe der Zeit Entwicklungs- und Investitionschancen auf  lokaler und Landesebene zu gewähren, den Ton in der Automobilindustrie anzugeben und in allen Bereichen die Zukunft der Mobilität anzupeilen. Die Feierlichkeit fand in Anwesenheit Seiner Exzellenz Cord Meier-Klodt, des Deutschen Botschafters in Rumänien, sowie des deutschen Konsuls in Temeswar Ralf Krautkrämer und des DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganț statt.

Der weltbekannte Kfz-Zulieferer aus Hannover  - gegründet 1871,  2019 ein Geschäftsvolumen von 44,5 Milliarden Euro, 232.000 Arbeitnehmer in 59 Ländern - gehört nach seiner aktiven Präsenz von zwei Jahrzehnten in Rumänien zu den bedeutendsten Exporteuren der rumänischen Wirtschaft. Von den mehr als 20.000 Arbeitnehmern  in Rumänien sind ein Drittel als Diplomingenieure und IT-Fachleute  in Forschungs- und Entwicklungszentren tätig. Der Konzern ist desgleichen ein konstanter Partner in der beruflichen Ausbildung junger Generationen. Im Jahr 2000 hatte der deutsche Konzern seine ersten Reifen in der Temeswarer Reifenfabrik hergestellt, und im gleichen Jahr hat Continental in der Bega-Stadt sein erstes Zentrum für Ingenieurswesen eröffnet.  

Stolz auf die guten rumänischen Fachkräfte des Unternehmens erklärte sich bei dieser Gelegenheit Dr. Christian von Albrichsfeld, Geschäftsführer von Continental Rumänien. Gemeinsam würde man innovative und sichere Erzeugnisse für die autonome Leitung wie auch intelligente Konnektivität-Lösungen schaffen. Eine Priorität für die rumänischen Fachteams würden außerdem Projekte in Richtung smart city bilden.

Seit einigen Jahren erlebt die globale Autoindustrie eine Zeitspanne einschneidender Änderungen. Die Zukunft dieses Industriesektors wird von der reinen Mobilität durch Technologien ermöglicht, die unsere Welt zu einem besseren Ort machen.  

In der Zeitspanne 1999-2019 hat Continental zirka 1,8 Milliarden Euro in Rumänien investiert. Der Konzern hat Rumänienweit sieben Produktionseinheiten und vier Zentren für Ingenieurswesen in Temeswar, Hermannstadt, Großkarol, Nădab, Kronstadt und Jassy. Ende 2019 beschäftigte man nahezu 20.000 Arbeitnehmer. Laut Carlos Bernabé, Direktor der Temeswarer Reifenfabrik Continental, hat dieses Unternehmen im Jahr 2000 die ersten Reifen in der Begastadt produziert. Sie entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Unternehmen in Westrumänien und zählt derzeit 2500 Arbeitnehmer. Der rumänische Staatschef erkundigte sich beim Besuch im Reifenwerk nach der wiederholt angesprochenen Problematik der Geruchsbelästigung. Eine spezifische Anlage zur Luftreinigung soll dieses Problem beheben, versicherte man dem Präsidenten.

 

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