Banater Zeitung

BZ-Ausschreiben: Wählen Sie den Banater Deutschen der Nach-Wende-Zeit!

Sechs Personen wurden bisher im Preisausschreiben nominiert, das letztendlich die Persönlichkeit ergeben wird, die sich ganz besonders zur Förderung von Sprache, Tradition, Kultur der Deutschen im Banat nach 1990 eingesetzt haben. Um mitzumachen stehen zwei Adressen zur Verfügung: Redaktion der Banater Zeitung, Timișoara, strada 1. Decembrie Nr. 10, Ap. 6, codpoștal 300231 oder die E-Mail-Adresse (banaterwettbewerb@gmail.com).  Jede Zuschrift hat...

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Banater können für Lebensmittelbank spenden

Spendefreudige können unverderbliche Lebensmittel in den Läden der Supermarktkette  Lidl in den Temescher Ortschaften Temeswar, Dumbrăvița, Ghiroda, Giroc, Moschnitza, Hatzfeld und Arad bis Mitte Mai  abgeben. Die Initiative läuft noch bis Mitte Mai über die Temeswarer Lebensmittelbank und basiert auf dem Ankauf und der sofortigen Spende speziell gekennzeichneter Lebensmittel bei Lidl.

Lesen Sie weiter in der gedruckten Ausgabe der BZ von dieser...

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Bei Redaktionsschluss

Trotz Pandemie und Verlust von Arbeitsplätzen vor allem im Dienstleistungssektor des Landkreises Temesch verdienten die Dienstleister des Kreises mit 3753 Lei netto in der Westregion (Landkreise: Arad, Hunedoara, Karasch-Severin und Temesch) Anfang des Jahres nicht nur am besten unter allen Beschäftigten der Volkswirtschaft in der Region, sondern sie hatten im Februar 2021 um 400 Lei mehr Lohn als ein Jahr zuvor. Mehr Geld für ihre Arbeit...

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Wie sind die „edlen Würmer“ zu züchten?

1769 wurde Matthäus Joseph Heimerl, aus dem Preußisch-Schlesien stammend, zum ersten Buchdrucker, dem es in der neuen k.u.k.-Krondomäne Banat gelang, eine eigene Werkstatt zu eröffnen. Er wurde nämlich, was keinem gelungen war, „Privilegierter Administrationsdrucker“, und eröffnete eine Buchdruckerei in einem Kameralgebäude der Temeswarer Vorstadt Fabrik, „im alten Seidenhaus“(davon bis heute geblieben die Mătăsarilor-Straße, dt. Straße der...

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Wir erinnern uns an unsere Persönlichkeiten:

Emil Maria Kummergruber wurde am 29. April 1902 in Deutsch-Bokschan geboren. Von den drei Kindern (zwei Söhne und eine Tochter) der Familie, war er der älteste Sohn. Bereits im Schulalter lernte er zu Hause Klavier spielen.

Er besuchte die Oberschule (Lyzeum) in Kecskemét, da einer seiner Onkel dort Priester war. In Kecskemét lernte er auch Orgel spielen. Die Reifeprüfung legte er in Temeswar ab. Danach kam er nach Reschitza und wurde Buchhalter...

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Das Mühle-Haus wird wieder lebendig

Wunder geschehen doch! Nach vielen Jahren des Wartens scheint das Mühle-Haus in der Mihai Viteazul-Straße, das der Floristenfamilie Mühle gehörte, wieder zum Leben zu erwachen. Seit einigen Wochen können die Einwohner von Temeswar feststellen, dass das Dach des Hauses fast fertig ist und die Sanierung der Fassade begonnen hat. Wenn der Plan befolgt wird, sollte die Villa im Februar 2022 fertig sein. Daher könnte Temeswar 2023, wenn es...

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Abends, wenn es dunkel wird

Ich wusste, dass es spät war, schon bevor ich einen Blick auf meine Armbanduhr warf. Freunde hatten mich dazu überredet, bei einer Weinverkostung in einem kleinen Lokal im Stadtzentrum mitzumachen und obwohl ich grundsätzlich nur am Wochenende ausgehe, hatte ich trotzdem zugesagt. Es war schon fast 23 h als ich mich entschied, endlich zu gehen.

Die Wahrscheinlichkeit eines hohen Alkoholkonsums im Auge behaltend war ich einfach zu Fuß gekommen,...

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Der Temeswarer Fußballer Peter Steinbach: Kindheit und Jugend in der „Fabrik“ – Erinnerungen (II)

In aller Frühe war ich losgezogen, um eine Arbeitsstelle zu finden. Eigentlich rannte ich los, immer mit dem Ball am Fuß. Klar, in meinen Hosentaschen befand sich stets so ein guter Fetzenball von eigener Fabrikation. Kaum auf der Straße begann ich schon mit meinen Dribblings. Ich dribbelte auf meinem Weg die ganze Welt aus, die Passanten, die Steine, die Bäume. Wenn ich die Straße überqueren musste, flog zuerst mein Ball mit einem Gewaltschuss...

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