Banater Zeitung

Gemischte Regierungskommission

Zum 23. Mal traf sich die Deutsch-Rumänische Gemischte Regierungskommission für die Angelegenheiten der deutschen Minderheit in Rumänien, allerdings zum ersten Mal online. Die Vertreter der Bundesregierung unter der Leitung vom Bernd Fabritius, Bundesbeauftragter  für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und die der Rumänischen Regierung, geleitet von Iulia Matei, Staatssekretärin im Außenministerium, zusammen mit unserem...

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Großer Feiertag für Temeswar

Als großer Stadtfeiertag- offiziell durch  einenStadtratsbeschluss von 2011 städtischer Feiertag von lokaler Bedeutung- wird in der Banater Metropole Temeswar der 18. Oktober angesehen und gefeiert: Vor 304 Jahren, am 18 Oktober 1716, zog Prinz Eugen von Savoyen an der Spitze der Habsburgerheere in die Festung Temeswar ein, um hier als Sieger seinen 43. Geburtstag zu feiern. Prinz Eugen, der "Edle Ritter", einer der größten Feldherren des...

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Die Bühne

Im Foyer des DSTT eine Ausstellung in Erinnerung an den Schriftsteller Paul Celan aufgestellt, im Vorstellungsraum treten Künstler auf, die Musik, Rezitation und Boxszenen darbieten. Zum ersten Mal ist die Performance des Gastspiels Gemma Habibi, basierend auf dem Roman „Gemma Habibi“ (Ullstein 2019) auch von Boxszenen zweier Schauspieler untermalt. Die Geschichte handelt vom Wunsch, durch Sport die Erfolgsleiter zu erklimmen und der Theatergong...

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Perspektivlos: Kein Deutschunterricht in Schag

Fast 250 Jahre nach der Gründung der ersten Schule in rumänische Sprache in Schag, ist hier seit 2001 ein ethnografisches Museum eingerichtet. Ein anderes Gebäude zu Bildungszwecken im Gemeindezentrum der Ortschaft bei Temeswar ist frisch renoviert. Die sogenannte ehemalige deutsche Schule, errichtet 1860, nach der Eiwanderung der Schwaben, steht leer und verlassen da. Der Vorsitzende des Schager Ortsforums, Alexandru Hubert, hatte das Grundstück...

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„Deutsche Kulturdekade im Banater Bergland“

Nachdem die ersten fünf Tage der „Deutschen Kulturdekade im Banater Bergland“, am 1. - 2. und 9. - 11. Oktober 2020 in Reschitza, Karansebesch, Anina, Orawitza, Dognatschka und Deutsch-Tschiklowa erfolgreich organisiert wurden, folgten weitere zwei am vergangenen Wochenende, am 16. und am 17. Oktober, in Bokschan, Wolfsberg und Reschitza.

Am 16. Oktober fand zur Mittagszeit eine kulturelle Begegnung in der Städtischen „Tata Oancea“-Bibliothek in...

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Herbstlicher Abstecher:

Auch der Herbst kann noch, wenn er sich nicht von seiner grauen, regnerischen bis graupeligen Seite zeigt, ein für Abstecher geeigneter Monat sein. Und diese sind wichtig, um den Städten, dem Alltag zu entkommen und tief durchatmen zu können. So eine Sauerstoffoase ist für die Banater, allen voran für die Arader, die Marosch-Auen. Für die Arader ist es der Naturpark in nächster Nähe, aber auch aus Temeswar kommt man eigentlich schnell ans Ziel...

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Der Schatz im Weingarten

In diesem schönen Banater Ort aß man früher gerne Buwespetzl (Schupfnudeln), Faschiertes (Frikadellen), Juwetsch (Reis und Gemüse), Krumbirflute (Kartoffelklöße) aber auch Krautknedl (Kohlrulade) oder Plunze (Blutwurst), getrunken wurde Buntwein (Traubenmost) und nicht nur. Ein Banater Schwabe aus dem Dreiländerdreieck, an der serbischen Grenze, erkennt diese Mundart sofort als „Marjafeldrisch“. So sprachen die Schwaben aus einer der westlichsten...

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Pipatsch

Es wore mol Zeite, do is anstatt de Geburtstach, de Namstach g`feiert gen. Des wor e Fescht, wu die Verwandte, die Freinde, Nochberschleit un Orweitskullegre, alli derbei wore. Ongang is jo sou e Namstach schun viel eher, mit dem Organisiere, denn do wore zum Beispiel vieli Hanse gewehn, un jeder hat do sei eigenes Fescht han wille. Do is nou abgered genn, wann Der oder Jener feiert. Ansunschte wäre die Gäscht nor noch in de Gasse rum geloff. Die...

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