Tourismus

Zwischen Fürstenhof, historischen Herbergen und Klöstern

21. Jahrhundert, Anfang drittes Jahrzehnt. Im Dreieck zwischen den historischen Straßen Lipscani, Smârdan und dem Boulevard I. C. Brătianu buhlen schmucke Läden und elegante Cafes um Bukarester Spaziergänger und Touristen aus aller Herren Länder. Aus modernen Terrassenlokalen mit Folienwänden und Wärmepilzen dringt Geschnatter in allen Sprachen. Die Speisekarten bieten neben Fastfood und traditionellen rumänischen Köstlichkeiten auch Falafel oder...

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Frühlingsferien in Rumänien

Ob Wochenendausflug oder Kurzurlaub – man muss nicht immer ins Ausland fahren, um Spannendes zu erleben und Energie zu tanken. Auch das eigene Land bietet viele verborgene Schätze, die es kaum erwarten, entdeckt zu werden. Für diejenigen, die sich im Urlaub nicht nur erholen wollen, sondern auch Sport treiben oder vielleicht auf der Suche nach einem kleinen Adrenalinkick sind, gibt es viele interessante Orte, die man besonders in der...

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Architektonische Perle mit Götterfunken

„Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum.“ So beginnt der Text der Europahymne. So fühlt man sich, wenn man das Rathaus von Arad betritt. Doch was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ganz einfach: Zu jeder vollen Stunde ertönt dort Beethovens „Ode an die Freude“ aus dem Schweizer Uhrwerk im großen Turm. 

Das Rathaus von Arad lässt Fotografenherzen vor Freude höher hüpfen. Vor allem...

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Frühlinghafter Spaziergang durch die Kreisch-Klamm

„Was für einen schönen Frühling wir in diesem Winter haben!“ Mit diesen Worten wurde heuer in dieser Jahreszeit oftmals gespaßt in Rumänien. Die Folgen der globalen Erwärmung waren spürbarer denn je, in Westrumänien und auch im Kreischgebiet, wo es einst sehr schneereiche Winter gegeben hatte. Dort zeigte sich das Wetter in diesem Winter unerwartet mild. Die für die Jahreszeit ungewohnt hohen Temperaturen luden nicht selten zum Spazierengehen ein...

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Mit Orgelklängen, Tora und Menora

Oktober 2017, nach Einbruch der Dämmerung in der orthodoxen Synagoge der Josefstadt in Temeswar/Timișoara: Der letzte Sturm hat das Blechdach heruntergerissen, ein Teil davon liegt verknäuelt im Hof. Im Inneren zeugen dicke Schlieren an den Wänden vom hereinströmenden Regen. Der Hüter des Gebäudes schaltet das Licht an – und bemerkt, eine der kugelförmigen Lampen ist mit Wasser vollgelaufen. Wie gut, dass es keinen Kurzschluss gab! Der Fotograf...

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Bilderbuchstadt unter dem Meeresspiegel

Die perfekte Autobahn von Brüssel nach Amsterdam führt einen in Versuchung, stärker aufs Gaspedal zu treten. Doch wir unterlassen es, da die Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzungen mit hohen Strafen geahndet wird. So kann man die beruhigende, auch Ende Oktober noch grüne Landschaft genießen, die durch Kanäle getrennten Wiesen, das darauf weidende Vieh, die Windmühlen in der Ferne bestaunen. Unübersehbar auch die riesigen KLM-Flugzeuge,...

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Europäische Kulturroute der Deutschen Ritter als Vorschlag

Faszination Mittelalter: Ritter, Hofdamen, Prinzen und Prinzessinnen, aber auch Gaukler, Hexen und Zauberer sind seit einigen Jahren immer wieder auf Ritterspielen, mittelalterlichen Festivals oder Burgturnieren aufgetaucht. Da muss auch die Kulisse passen: Burgen, Schlösser, Marktplätze in alten historischen Stadtzentren eignen sich dafür besonders gut. Und auch ein interessiertes Publikum lässt sich finden. Tanz in historischer Kleidung wird...

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Im Dialog mit Constantin Brâncuși

Die endlose Säule – von Weitem habe ich sie gesehen. Das Tor des Kusses – wie oft bin ich schon hindurchgegangen? Habe auf den Stühlchen am Tisch des Schweigens gesessen, einmal im Frühling, einmal im Winter. Nie hatte der Künstler zu mir gesprochen... Warum sollte er auch? Etwas trennte unsere Welten. Nicht die Tatsache, dass Constantin Brâncuși längst auf der anderen Seite der Daseinsebenen weilte. Sondern etwas, das im Auge des Betrachters...

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