Tourismus

Chopin auf Mallorca

Es hat seine Zeit gebraucht, ehe sich die Mallorquiner mit dem Musikgenie Frédéric Chopin anfreundeten. Anders als es heute scheinen mag, behielten Chopin und seine damalige Geliebte das Bergdorf Valldemossa in schlechter Erinnerung. Wochenlang Regen machten dem lungenkranken Chopin zu schaffen und die Einwohner, alles strenge Katholiken, waren über das unkonventionelle Liebespaar empört. Der Komponist lebte unehelich mit der geschiedenen...

[mehr]

Vom Mord in einer Kirche und dem revolutionären Kampf

Von den Ausläufern der Südkarpaten bis zum Ufer des Alt erstreckt sich Râmnicu Vâlcea. Die einstige Hauptstadt der oltenischen Herrscher und religiöses Zentrum der Kleinen Walachei liegt nicht nur in der Nähe mehrerer Kurorte, sondern sticht auch selbst durch seinen Kontrast zwischen sozialistischer Moderne und traditioneller rumänischer Architektur hervor. In einem Auwald am Rande der Stadt erklang während der Revolution von 1848 zum ersten Mal...

[mehr]

Blickwechsel zwischen den hohen Wahrzeichen an der Seine

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden in Paris zwei die Zeit überdauernde Bauten errichtet: die Sacré-Coeur-Basilika und der Eiffelturm. Anfangs wurden beide Projekte von den Parisern und von mehreren Persönlichkeiten in Frage gestellt, doch kurz darauf wurden sie mit Stolz zu den Wahrzeichen der französischen Hauptstadt gezählt. Inzwischen gehören sie auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. 

Als Besucher der Stadt bleiben einem diese –...

[mehr]

Die Burg Hohenzollern

Zwischen Bodensee und Stuttgart gelegen, thront die Burg Hohenzollern majestätisch auf einem 855 Meter hohen Bergkegel in der Nähe der Gemeinde Bisingen am Rande der Schwäbischen Alb. Sie ist die Stammburg des Fürstengeschlechts und ehemals regierenden preußischen Königs- und deutschen Kaiserhauses der Hohenzol-lern. Der erste König von Rumänien, Karl I. (Carol I.), aus der katholisch gebliebenen Linie des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen,...

[mehr]

Eine Ermutigung, die Kleine Walachei zu entdecken

„Schau dir diese heilige Schönheit an. Oltenien, das Land der guten Menschen. Eine Faust aus fünf Landeskreisen. Das Zentrum der uralten Glut“, heißt es in der musikalischen Liebeserklärung „Oltenia, Eterna Terra Nova“ an die Kleine Walachei und ihren Fußballverein Universitatea Craiova.

Von inländischen wie ausländischen Touristen in der Regel übergangen und auch in Reiseführern oft nur der Vollständigkeit wegen erwähnt, hat die Region zwischen...

[mehr]

Es geht nicht nur um die Wurst

Auf der Zugfahrt in Richtung Budapest ist nach dem Grenzübergang bei Curtici-Lökösháza Békéscsaba der erste Halt. Von der rund 64.000 Einwohner zählenden Stadt kann man aus dem Zugfenster kaum etwas erkennen. Die ersten Jahre nach der Wende von 1989, als es hierzulande noch keine Discount-Ketten oder Großeinkaufszentren gab und eine Auslandsreise nicht so einfach wie heute war, wurde Békéscsaba zum Reiseziel für jene, die von dort, vom riesigen...

[mehr]

Der liebliche Lockruf der Loreley

Zwischen Koblenz und Rüdesheim wird der Rhein, der längste Fluss Deutschlands, als Mittelrhein oder romantischer Rhein bezeichnet. Grund dafür sind die zahlreichen, an beiden Ufern angesiedelten mittelalterlichen Festungen und gut erhaltenen kleinen Ortschaften, welche zwischen den steilen, mit Weinreben bedeckten Hängen der Hügellandschaft einem Bilderbuch entsprungen scheinen. Dieser knapp 65 Kilometer lange schlängelnde Lauf des oberen...

[mehr]

Vier Postkarten aus den Cinque Terre

„Zuerst tragt ihr eure Koffer ins Zimmer und danach könnt ihr zum Turm gehen“, meint der Mann an der Rezeption des kleinen Hotels in Pisa, in dem wir gerade eingecheckt haben. Es ist kurz vor ein Uhr in der Nacht. Die Reise verlief nicht ohne Stress, am 7. September wurden wegen eines Streiks der Fluglotsen hunderte Flüge nach Italien gestrichen. Zum Glück nicht unserer. Das Taxi vom Flughafen zum Hotel hat 12 Euro gekostet, was für drei Personen...

[mehr]