Erntehelfer: Kritik an Arbeitsbedingungen

Spargelernte Archivbild: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Untragbare Zustände, wie sie am Donnerstag am Flughafen Klausenburg bei der Abreise von 2000 Erntehelfern herrschten, soll nun eine neue Verordnung verhindern: Das Abflug-Intervall muss mindestens vier Stunden betragen; Passagiere müssen mit Masken und Handschuhen ausgestattet und nicht eher als vier Stunden vor Abflug zum Flughafen gebracht werden.

Unterdessen übt Szabolcs Sepsi vom Deutschen Gewerkschaftsbund auf „Deutsche Welle“ scharfe Kritik: Durch die zentrale Organisation des Einsatzes können Erntehelfer ihren Arbeitgeber nicht auswählen und seien gezwungen, jegliche Vertragsbedingungen zu akzeptieren. Während sie von der deutschen Bevölkerung abgeschottet würden, seien sie selbst großer Ansteckungsgefahr ausgesetzt, da sie auf engem Raum schlafen und sich Waschmöglichkeiten, Werkzeug und dergleichen teilen müssen. Bereits in der Vergangenheit hatten zahlreiche deutsche Bauern ausländische Erntehelfer um etwa das Mindestgehalt oder die Krankenversicherung betrogen.

 

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