Illegale Abholzungen haben sich in Rumänien verdoppelt

Greenpeace erstellte Bericht nach Angaben der Behörden

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Greenpeace Româna hat nach Angaben der einschlägigen Behörden einen Bericht über die illegalen Abholzungen zusammengestellt. Daraus geht hervor, dass 2012 genau 19.495 Fälle von illegalem Holzschlag aktenkundig geworden sind, also rund 53 Fälle pro Tag. Das ist fast doppelt soviel als in der Zeitspanne 2009 – 2011, als 30 derartige Fälle pro Tag verzeichnet wurden.

2012 wurde insgesamt eine Holzmenge von 120.836 Kubikmetern illegal geschlagen, deren Wert nahezu vier Millionen Euro beträgt. Die meisten Fälle wurden in den Kreisen Prahova, Mureş, Bacău, Suceava, Kronstadt/Braşov und Maramureş verzeichnet. Was die illegal geschlagene Holzmenge betrifft, führt der Kreis Maramureş mit 21.135 Kubikmetern. Eine Fülle an Prozessen sind die einzige Folge dieses Vorgehens.

Rumänien verfügt über 6,5 Millionen Hektar Wald, davon befinden sich 51 Prozent im öffentlichen Besitz, diese werden hauptsächlich von Romsilva verwaltet. 49 Prozent der Wälder sind Privatbesitz, diese werden hauptsächlich von privaten Forstunternehmen verwaltet. 2013 will Romsilva 9.770.000 Kubikmeter Holz legal einbringen.