QR-Codes für Altbauten

Verein aus Bukarest strebt Partnerschaft an

Das rot-grüne Brück-Haus am Domplatz ist eines der historischen Gebäude in Temeswar. Anhand von QR-Codes sollen Touristen die Geschichte all dieser Altbauten erfahren. Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Das Bürgermeisteramt Temeswar/Timișoara möchte eine Partnerschaft mit einer NGO aus Bukarest eingehen, um die verschiedensten Sehenswürdigkeiten in der Stadt mit QR-Codes zu versehen. Infolge des Projekts, das mit dem Verein „Călător prin România“ zustande kommen soll, werden diese QR-Codes unter Glasplatten gegeben. Desgleichen muss auf den Tafeln vermerkt werden, dass es sich um historische Bauten/Denkmäler handelt. Über dieses Projekt sollen die Temeswarer Stadträte in der kommenden Stadtratssitzung entscheiden.

Der Verein aus Bukarest stellt das Design der Platten, die QR-Software, die Plattform und das Anbringen der Platten kostenlos zur Verfügung. Die Details zu den Sehenswürdigkeiten sollen in den Sprachen Rumänisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch angeboten werden. Nach dem Scannen der Codes werden die Smartphone-Nutzer auf die Webseite www.travellerinromania.com weitergeleitet.

Den Vorschlag zu dieser Zusammenarbeit kam eben von dem Bukarester Verein, der sich vorgenommen hat, rund eintausend Sehenswürdigkeiten in ganz Rumänien mit QR-Infocodes zu versehen. Die Vereinsvertreter vergessen jedoch eins: Im Banat sind Minderheiten wie die ungarische, serbische oder deutsche seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Gesellschaft – die Infos nicht auch in diesen Sprachen zu bringen, wäre mit Sicherheit ein großer Fehler.
 

cffviseu

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