Russischer Botschafter hat Personalprobleme

Botschaft in Bukarest muss gründlich abspecken

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Bukarest (ADZ) - Die rumänischen Behörden haben von der diplomatischen Vertretung Russlands verlangt, ihr Personal signifikant abzubauen – sie müsse deshalb nun auch ihren Normalbetrieb einschränken, klagte Botschafter Walerij Kusmin in einem Gespräch mit der Iswestja. Ihm zufolge müssen nun einer von zwei Diplomaten und zwei von drei nicht-diplomatischen Beschäftigten das Land verlassen. Die Botschaft sehe sich gezwungen, die Arbeit des Wissenschafts- und Kulturzentrums und die im Rahmen der Botschaft eingerichtete Schule ohne Wiedereröffnungsperspektive in absehbarer Zeit einzustellen. Die Botschaft werde immerhin in der Lage sein, ihre Kernaufgaben, wenn auch erheblich eingeschränkt, wahrzunehmen –  Konsulardienstleistungen für russische Staatsangehörige, Kontakte zu den Mitbürgern und Pflege der kulturellen und humanitären Beziehungen, fügte Kusmin hinzu. 

Rumänien hat die Russische Föderation aufgefordert, bis zum 7. Juli 51 diplomatische und nichtdiplomatische Mitarbeiter der Botschaft in Bukarest abzuziehen. 40 Beschäftigte, davon 11 Diplomaten, haben bereits letzten Samstag Rumänien an Bord eines Sonderflugs verlassen.