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BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

7. Internationales Musikfestival Orawitza

Orawitza – Am 1. August, Freitag, wird im Alten Theater von Orawitza (1817 eingeweiht, nachdem es durch eine Sammelaktion der Orawitzaer Beamten- und Bürgerschaft finanziert und nach den Entwurfsvorlagen des alten Wiener Burgtheaters in der Größenordnung 5 : 1 entworfen und gebaut wurde) die 7. Ausgabe des Musikfestivals von Orawitza eröffnet. Gabriel Popa (Violine) und Dragos Mihailescu (Klavier), beide Solisten der Temeswarer Philharmonie...

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Tschanad setzt Ahnen ein Denkmal

Genau 250 Jahre sind es her, seit der Einwanderung deutscher Siedler ins westrumänische Tschanad/ Cenad. Von 1764 spannt sich der Bogen bis zum August 2014, wenn die HOG in Deutschland und das Bürgermeisteramt der Großgemeinde den Deutschen im Ort ein Denkmal setzen. Keine Frage, die etwa 22.500 Deutschen, die in Tschanad gelebt haben bzw. leben, haben die Gemeinde so stark geprägt, wie niemand vor oder nach ihnen. Nicht zuletzt: Die Kontinuität...

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Kinos: kommerziell statt kulturell

Es gibt in Temeswar keinen staatlich eingerichteten, permanenten Ort, an dem man sich europäische, lokale oder Independent-Filme anschauen kann. Von den etwa ein Dutzend Kinos, die die Stadt bis 1990 hatte, ist nur noch eines, das Cinema Timis, funktionell. Technisch ist es jedoch mangelhaft ausgestattet und längst nicht auf dem neuesten Stand. Deshalb kein Wunder: Filme werden nur selten projiziert und Publikum hat es kaum. Die Direktion für...

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Alles nur Schein

In Kunst wird wie in Aktien investiert. Es ist ein Milliardengeschäft: Das globale Volumen hat sich seit dem Rezessionsjahr 1991 auf 64,1 Milliarden versiebenfacht. Immer mehr Sammler überfluten den Markt und gefährden ihn dadurch. Weil ihre Motivation pragmatischer Natur ist. Viele suchen nach einer sicheren Geldanlage und gehen von der Annahme aus, dass Kunst mit den Jahren im Wert steigen wird. Nicht ganz, meinen Kunstberater. Zeitgenössische...

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Beiträge zur Banater Erinnerungskultur (26-27)

Karl Kraus (1874-1936), der nicht immer so erfrischend eindeutig und in jederzeit zitierbaren Sentenzen urteilte, wie man es von ihm eigentlich erwartet, meinte zur Psychoanalyse von Siegmund Freud (1856-1939): „Ihm gehört das Verdienst, in die Anarchie des Traums eine Verfassung eingeführt zu haben. Aber es geht darin zu wie in Österreich.“

Von Psychoanalyse und irgendwelchem Sondieren des Unterbewussten (= der Mensch als Triebwesen, das...

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Die Goldhörigen

„Das Hauptprinzip heißt heute nachhaltige Entwicklung“, kommentierte Costa Carras, Vizepräsident der „Europa nostra“ den Fall Rosia Montana anlässlich der Vor-Ort-Inaugenscheinnahme, als die uralte Bergbauortschaft im Siebenbürgischen Erzgebirge zu einer der sieben europaweit meistgefährdeten („most endangered“) Ortschaften erklärt wurde. „Das Goldförderprojekt von RMGC hat alle Charakteristika eines jeder Nachhaltigkeit genau antithetischen...

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“Mein Heimatland, Banater Land”

Das kleine Lied mit der großen Geschichte, das den Hatzfeldern und allen Banater Schwaben so am Herzen liegt, erklang am Wochenende im Rahmen der Veranstaltungen der diesjährigen Hatzfelder Kulturtage beim deutschen Begegnungsnachmittag im Hof des DFD Hatzfeld. Zur Freude der Anwesenden, etwa 50 Personen, Hatzfelder Forumsmitglieder und einer Gruppe ehemaliger Hatzfelder aus Deutschland unter Leitung vom langjährigen HOG-Vorsitzenden Josef Koch,...

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Stadtbild verändert: Temescher Kommunen akquirieren EU-Fonds

„Wir wollen Vertrauen in Krankenhäuser als Institution schlechthin schaffen“. Mit dieser Aussage beginnt Danut Groza, Bürgermeister im westrumänischen Großsanktnikolaus/ Sânnicolau Mare, sein Exposé bei der Vorstellung der Projekte, die zuletzt über die Entwicklungsagentur Vest gefördert wurden. Er bleibt jedoch nicht bei dem nach Politikerworten anmutenden Satz. Durch die Sanierung und Ausstattung des städtischen Krankenhauses verspricht er sich...

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Ceau, Cinema!

„Ceau, Cinema!“, heißt das Mini-Fest(ival), das als Manifest für die Einweihung eines Arthouse-Kinos in Temeswar steht. Dies endete am Sonntag in Gottlob mit der Aufführung des Streifen „12:08 - Jenseits von Bukarest“ (Originaltitel „A fost sau n-a fost“) des rumänischen Regisseurs Corneliu Porumboiu (Fotoaufnahme von der Rückseite der Leinwand). Gottlob, die Gemeinde, die für ihre Wassermelonen bekannt ist, soll in dieser Hinsicht als Beispiel...

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Städtepartnerschaft fördert Filmemacher

Temeswar – Das Publikum setzt sich in den kleinen Studiosaal im Temeswarer Haus der Künste. Der Raum wird verdunkelt, nur die Leinwand lässt der Reihe nach Kurzfilme ausstrahlen. Mal in deutscher Sprache, mal in englischer Sprache, mal ohne Begleitsprache - eine Auswahl deutscher Kurzfilme wird zum Anlass des Filmfestivals „Ceau, Cinema!“ vorgeführt. Darunter „Jäger und Gejagte“ (Regie: Nadine Knobloch), „SUGAR“ (Regie: Oliver Langewitz), „The...

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