Der Temeswarer Fußballer Peter Steinbach: Kindheit und Jugend in der „Fabrik“ – Erinnerungen (II)

Altbauten in der Fabrikstadt: Hier Ecke Coronini-Platz Foto: Zoltán Pazmány

In aller Frühe war ich losgezogen, um eine Arbeitsstelle zu finden. Eigentlich rannte ich los, immer mit dem Ball am Fuß. Klar, in meinen Hosentaschen befand sich stets so ein guter Fetzenball von eigener Fabrikation. Kaum auf der Straße begann ich schon mit meinen Dribblings. Ich dribbelte auf meinem Weg die ganze Welt aus, die Passanten, die Steine, die Bäume. Wenn ich die Straße überqueren musste, flog zuerst mein Ball mit einem Gewaltschuss auf die andere Seite, dann setzte ich meinen Lauf fort. Am Ende eines derartigen verlängerten Dribblings landete ich …exakt in der Wäscherei des Temeswarer Zentralbades. Dort kriegte ich Arbeit. Es war so, wie ich es geträumt hatte: Ich war auf festem Posten für einen halben Tag! Meine erste Stelle hatte also etwas mit der Arbeit zu tun gehabt, es war nicht der Fussballplatz.

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