Facelifting für Lugosch

Nach Rathausgebäude folgt Fußgängerzone

Das Lugoscher Rathaus bekam in diesem Jahr eine neue Fassade.
Foto: Zoltán Pázmány

Lugosch - Die Stadt Lugosch/Lugoj soll ein komplett neues Aussehen bekommen. Die Sanierungsarbeiten am Rathausgebäude und an der städtischen Bibliothek wurden vor Kurzem beendet. Die beiden historischen Bauten mit frisch sanierten Fassaden verleihen der Innenstadt einen ganz besonderen Reiz.

In naher Zukunft soll auch die Fußgängerzone generalüberholt werden. Das Projekt zur Neugestaltung des Lugoscher Stadtzentrums wird im kommenden Jahr umgesetzt, verspricht Stadtvater Francisc Boldea. Konkret soll die gesamte Alexandru-Mocioni-Straße, die die Verbindung zwischen der Eisenbrücke und dem Bahnhof herstellt, saniert werden. Die Investition überschreitet 21 Millionen Lei.

„Dieser Stadtteil ist unsere Visitenkarte“, sagt Francisc Boldea, Bürgermeister von Lugosch. Das Projekt zur Sanierung des Lugoscher Stadtzentrums wurde von der Architekturfirma Getrix aus Craiova erstellt. Das Unternehmen hatte den im vergangenen Jahr vom Bürgermeisteramt Lugosch ausgeschriebenen Ideenwettbewerb gewonnen.

Die Sanierungsarbeiten werden in drei Etappen verlaufen. Die Fußgängerzone wird auf drei Abschnitte aufgeteilt. Zunächst soll der Abschnitt zwischen der Nicolae-Bălcescu- und der Bucegi-Straße renoviert werden. Der zweite Abschnitt wird die größten Veränderungen erleben.

Alle Springbrunnen und Beete mit Zierpflanzen werden mit neuen Anlagen ersetzt. Es werden sogenannte Wasserspiegel angelegt, ähnlich wie in Hermannstadt/Sibiu. Um die elektrische Uhr wird ein Nebelbrunnen eingerichtet, mit dem Zweck, das zentrale Element – die Uhr – hervorzuheben.

Das Pflaster wird mit einem neuen Pflasterbelag ersetzt. Kleine Ziersträucher und neues Mobiliar werden angebracht. Informationstafeln werden über die wichtigsten Ereignisse aus Lugosch informieren.

Auch andere Symbolbauten der Stadt Lugosch bekommen ein Facelifting. Der Turm des Heiligen Nikolaus, das älteste Denkmal aus Lugosch, wird ebenfalls saniert. Dieser stammt aus dem Jahr 1402 und befindet sich auf dem Victoriei-Platz, unweit der orthodoxen Kirche „Adormirea Maicii Domnului“ und des Nationalkollegs „Iulia Haşdeu“. Um die Renovierungsarbeiten durchzusetzen, wurde eine Partnerschaft zwischen dem Bürgermeisteramt und dem Rumänisch-Orthodoxen Erzbistum aus Lugosch unterzeichnet.