Militärkrankenhaus

Foto: MApN

Das Temeswarer Eisenbahnerstadion CFR wurde in der vergangenen Woche in ein Militärkrankenhaus zur Behandlung von COVID-19-Fällen umgebaut. Seit Kurzem können hier leichte und mittelschwere Fälle behandelt und Tests vorgenommen werden. Auf dem Foto, das uns das Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellt hat, sind die letzten Arbeiten zur Fertigstellung ersichtlich. Diese Inbetriebnahme erfolgte fast gleichzeitig mit der Ernennung des Temeswarer Facharztes Virgil Musta in den Ausschuss des Krisenmanagements zur Bekämpfung des COVID-19. Die Errichtung des Militärkrankenhauses, das mittelfristig auf der Sportanlage hinter dem Temeswarer Hauptbahnhof verbleiben soll, bedeutet wohl auch das Ende einer 107 Jahre alten Sportstätte. In seiner letzten Form wurde das Stadion 1949 erbaut. Früher hieß der 1913 erstmals angelegte Platz Banatul und wurde bei Bombenangriffen 1944 auf den Temeswarer Bahnhof stark beschädigt. Für die Anlegung des Militärkrankenhauses waren zunächst mehrere Sportstätten im Gespräch: Das Dan P²ltini{anu-Stadion und die Sporthalle Olimpia - Constantin Jude. Dass sich die Stadt dann für das CFR-Stadion entschieden hatte, war möglicherweise auch darauf zurückzuführen, dass die Mannschaft, die hier ihre Heimspiele austrägt, derzeit den letzten Platz in der untersten Fußballiga belegt. Der Fußballverein CFR hat derzeit mehrere Kindergruppen. Um den Platz erneut bespielbar zu machen, müsste zumindest der Rasen komplett erneuert werden. (st)

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