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Pfarrer leitete Zigarettenschmugglerring

Bukarest (ADZ) – Im Zuge ihrer Ermittlungen gegen korrupte Grenzbeamte und Schmugglerringe aller Arten an Grenzübergangspunkten zur Ukraine hat die Antikorruptionsbehörde DNA am Montag Strafermittlungen gegen einen orthodoxen Geistlichen aus Cândeşti, Kreis Botoşani, eingeleitet. Pfarrer Dumitru Horga entpuppte sich nämlich als Chef einer lokalen Schmugglerbande, der zahlreiche Beamte des Grenzkontrollpunkts Siret sowie Offiziere der Grenzpolizei angehörten. Der schon einmal wegen Einflussnahme verurteilte Geistliche soll sein kriminelles Netzwerk 2008 aufgebaut haben, seither florierte sein „Geschäft“ dermaßen, dass die Bande im Laufe der Zeit die gesamte Konkurrenz ausstechen konnte. Der dem Staat entstandene Schaden geht in die Millionen.

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Bemerkungen :

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    Alexander 02.05.2014 Beim 00:26
    Die orthodoxen Kirche? Da fallen einem sofort die vielen neuen Kirchen und Klöster ein - und der Fuhrpark. Manches ist eben so offensichtlich wie die tollen teuren Autos und Villen der Grenzbeamten.
    Auch hier gilt dann natürlich: Bitte nicht wundern, wenn die Mitteleuropäer den Schengenbeitritt verzögern.
    Sich mit Italien zu vergleichen, macht die Sache auch nicht besser - einfach mal die Rangplätze in der Transparency International-Liste anschauen.
  • user
    Linares 01.05.2014 Beim 18:23
    @Sraffa/Hanns: Nicht nur hier in Rumaenien zockt der Klerus leichtglaeubige Menschen ab. Irgendwann habe ich es einmal aufgeschnappt; Neben der italienischen Mafia ist Gottes Bodenpersonal die groesste organisierte Verbrecherbande, die existiert. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch - jeder mag glauben, was er fuer richtig haelt, aber wenn in Suedamerika ( ueberwiegend katholisch), in Afrika (teilweise christlich missioniert) und in Osteuropa ( christlich ) Menschen nicht genug zu essen haben und sich gleichzeitig die Pfaffen aller Kategorien in edle Gewaender huellen (wissen Sie, was die Dienstkleidung unserer Vorbeter kostet ?) , ist das Thema "Kirche" fuer mich durch.
  • user
    Sraffa 30.04.2014 Beim 11:52
    Wie wahrscheinlich ist , daß der orthodoxe Präot denn das Geld an die Armen seiner Gemeinde verteilt hat - wie es sich eigentlich gehörte ? Meiner Erfahrung mit der Orthodoxie nach ist das höchst unwahrscheinlich - in GR haben die den Staat einmal mit betrügerischen Grundstücksgeschäften um 500 Mio EUR berumst - für ihre geistlichen Villen.
  • user
    Hanns 30.04.2014 Beim 10:51
    Nicht einmal den Angehörigen der orthodoxen Kirche kann man in Rumänien trauen. Gauner wo man hinschaut!