Premierminister will keine Sonderrechte für Geimpfte

Grüner Impfpass bloß bei Auslandsreisen nötig

Foto: gov.ro

Bukarest (ADZ) – Regierungschef Florin Cîțu (PNL) hat am Dienstag im Gespräch mit Vertretern des Gastgewerbes hervorgehoben, dass die Koalitionsregierung sich nach wie vor gegen eine Bevorteilung – etwa gelockerte Zutrittsregeln bei Kulturveranstaltungen, in der Gastronomie oder Hotellerie - der gegen das neuartige Coronavirus geimpften Bürger ausspricht. Er sei keineswegs Befürworter einer Einteilung in „Geimpfte und Ungeimpfte“, zudem ziehe er für diesen Sommer keine hierzulande geltenden Reiseeinschränkungen für Ungeimpfte in Erwägung, stellte Cîțu klar. Die Regierung sei daher bemüht, gemeinsam mit dem Gastgewerbe Regeln für dessen weitgehende Wiedereröffnung aufzustellen, so der Premier, demzufolge der auf EU-Ebene geplante grüne Impfpass bei Reisen ins Ausland, nicht jedoch auch im Inland gelten wird.

Der Dachverband der Gastgewerbe-Unternehmer teilte nach der Unterredung mit dem Premierminister mit, sich mit letzterem darauf geeinigt zu haben, dass ab sofort alle impfwilligen Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie prioritär geimpft werden, zudem will die Branche, allen voran die Hotellerie, bei ihren Gästen vermehrt auf Schnelltests setzen. 

 

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