Victor Ponta besucht mit US-Botschafter Ford-Werk

Premier ordnet Kauf eines B-Max für die Regierung an

Mit der Produktion seines B-Max-Modells in Craiova hat Ford Ende Juni eingesetzt, vor Ort beschäftigt der US-Konzern inzwischen rund 4000 Mitarbeiter. Bislang hat der Autobauer knapp 700 Millionen Euro in den Standort investiert und wartet nach wie vor, dass die rumänischen Behörden ihr Versprechen über Modernisierung und Ausbau der Transportinfrastruktur endlich einlösen.
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Bukarest (ADZ) - Bei einem Besuch im Craiovaer Werk des US-Autobauers Ford sagte der Premier, dass die Regierung zur Förderung der hierzulande aktiven Autobranche beitragen wolle – entsprechend werde die Exekutive einen Ford B-Max akquirieren. Das allererste Modell des in Craiova vom Fließband gelaufenen Kleinwagens hatte im Juni Präsident Băsescu erworben.

Der den Regierungschef begleitende US-Botschafter Mark Gitenstein verwies darauf, dass Ford dringend die noch zu Tăriceanu-Zeiten versprochene Transportinfrastruktur benötige. Die Kapazität des südrumänischen Werks erlaube eine Tagesproduktion von 1000 Einheiten, allerdings gelte es dann auch, sie zeitgerecht liefern zu können – diese Angelegenheit werde Thema eines Gesprächs mit dem rumänischen Ministerpräsidenten, erklärte der US-Botschafter.

Gitenstein hob des Weiteren hervor, dass die US-Investition in Craiova ein gutes Beispiel für die rumänisch-amerikanische Zusammenarbeit sei – außer Ford seien inzwischen auch Johnson Controls und IXC vor Ort tätig, gemeinsam würden die drei Unternehmen mittlerweile knapp 6000 Mitarbeiter beschäftigen, hob der Diplomat hervor.

Ponta sicherte den Ford-Vertretern, darunter auch Wolfgang Schneider seitens der Geschäftsführung Ford Europa, die Unterstützung seiner Regierung zwecks Fortführung der US-Investition in Craiova zu.

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