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Arad will Trinkwasser nach Ungarn exportieren

Bukarest (ADZ) - Arad wird Trinkwasser nach Ungarn exportieren, dafür soll eine 33 Kilometer lange Leitung zwischen den Kreisen Arad und Bekes gebaut werden. Baustart ist der 1. Juli, die Bauarbeiten sollen binnen eines Jahres abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf etwa 10 Millionen Euro und werden von der ungarischen Seite getragen, teilten Vertreter der Wassergesellschaft Arad mit.

Ab Ende Juni 2016 können über diese Leitung etwa 22.000 bis 30.000 Kubikmeter Wasser täglich geliefert werden. Das Projekt wurde 2011 gestartet, der Bau sollte 2012 beginnen, doch dauerten die Genehmigungen länger als man ursprünglich gedacht hatte.

Für die Umsetzung des Vorhabens wurde die gemischte Gesellschaft Aqua Trans Mureşul SA gegründet, der 20 Trinkwasser-Bohrungen konzessioniert wurden. Nutznießer sind rund 350.000 Menschen in 60 Ortschaften des ungarischen Kreises Bekes. Dort ist das Grundwasser  mit Arsen verseucht und entspricht nicht den europäischen Normen.

Arad benutzt derzeit rund 30 Prozent seines Trinkwasserpotentials, 30 Prozent werden nach Ungarn geliefert und 40 Prozent bleiben als Reserve, so wie das die europäischen Standards verlangen.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Tourist 26.06.2015 Beim 01:42
    hmmm, gutes Arader Mieresch-Wasser. Stinkt nur halb so viel nach Schwefelwasserstoff, wie das Wasser in Makó. Spass beiseite: jedes grenzübergreifende Projekt ist zu begrüssen. Man soll sich gegenseitig helfen wo es geht.