Arbeitslosenquote steigt auf 7,4 Prozent

ANOFM vermittelte 160.000 Arbeitsplätze in fünf Monaten

Die Zahl der Arbeitslosen belief sich Anfang des Jahres auf 655.000 Personen.
Symbolbild: freeimages.com

Bukarest (ADZ) - Die Arbeitslosenquote ist im ersten Quartal gegenüber dem vierten Quartal 2014 um 0,7 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen belief sich auf 655.000, teilte das Statistikamt INS mit. Am höchsten war die Arbeitslosenrate mit 24,7 Prozent bei jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahre. Die aktive Bevölkerung belief sich im ersten Quartal auf 8,89 Millionen Personen, davon waren 8,23 Millionen beschäftigt. Die Beschäftigungsrate betrug nach Angaben des Statistikamtes 59,1 Prozent, um 1,7 Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Bei jungen Menschen lag die Rate bei 23 Prozent. Einen neuen Job fanden in den ersten fünf Monaten mehr als 160.000 Menschen, teilte die Beschäftigungsagentur ANOFM mit. Die meisten davon gab es im Kreis Temesch/Timiş (10.827), gefolgt von Suceava (9832), Bukarest (8134), Neamţ (8124) und Hunedoara (7726). In den fünf Monaten habe ANOFM 45,72 Prozent der für dieses Jahr geplanten Jobs vermittelt, sagte ANOFM-Vorsitzende Cristiana Barbu, bis Jahresende sollen insgesamt mindestens 350.000 Personen einen Job über die Beschäftigungsagentur finden. Landesweit gab es 23.093 freie Arbeitsplätze, hieß es weiter. Die meisten davon waren in Cluj (3285), Bukarest (2786), Arad (1439), Prahova (1121), Gorj (1073), Argeş (956) und Hunedoara (900), die wenigsten in Bacău (19), Caraş-Severin (32), Mehedinţi (36), Sălaj (56), Suceava (69), Teleorman (98) und Ialomiţa (113).

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    Norbert 25.06.2015 Beim 23:35
    In Rumänien gehts immer aufwärts..Dabei bleiben sie nach Bulgarien das ärmste Land in Europa.Würde man die Millionen Rumänen die abgehauen sind dazuzählen..Hääten sie 25 Prozent Arbeitslose..das sind die die sich melden..Die vielen Romas die sich gar nicht melden noch nicht mal dazugezählt..Wir Rumäen so schreit die rumänische Seele..Griiiechenland wir folgen dir..wIr ehemaligen Osmanen halten zusammen
  • user
    Aurelian 25.06.2015 Beim 22:19
    Das habe ich hier schon vor Jahren einmal geschrieben: Das A - Z einer sinnvollen Wirtschaftpolitik ist der Aufbau eines gesunden Mittelstandes, der gute Leute hat, die gute Arbeit machen und einen guten Lohn bekommen. Dann belebt sich auch der Binnenmarkt. Wir brauchen hier einen Mann wie es der Ludwig Erhard in Deutschland war, der Vater des "Wirtschaftswunders".
  • user
    Linares 25.06.2015 Beim 20:07
    "...gemanagt..." na klar, wer den Tippfehler gefunden hat, darf ihn behalten
  • user
    Linares 25.06.2015 Beim 20:00
    @Manfred
    Man kann dies eine degressive Spirale nennen. Die rumaenischen Buerger im arbeitsfaehigen Alter verlassen ihr Land, nicht etwa deswegen, weil sie hier keine Arbeit finden, sondern wegen der vergleichsweisen schlechten Entlohnung und miserabler Arbeitsbedingungen. Damit fehlen sie als Arbeitskraefte, aber auch als Konsumenten auf dem Binnenmarkt. Das hat zur Folge, dass dieser Binnenmarkt sich wegen Fachkraeftemangel nicht weiterentwickeln kann, die Unternehmensgewinne auch im Zusammenhang mit den von der Regierung bestimmten, unproduktiven (Verwaltungs-) Aufwendungen sinken und dementsprechend weder Investitionen zur Verbesserung von Produktivitaet und Arbeitsbedingungen vorgenommen werden. Diese Situation bietet keinen Anreiz fuer Fachkraefte zur Rueckkehr in unser Land.

    Die Regierung verweist ja gerne auf die auslaendischen Direktinvestitionen. Davon abgesehen, dass dieses Investitionsvolumen staendig sinkt, was wiederum mit dem staendigen Herumgefummele der aktuellen Regierung an den Rahmenbedingungen fuer den Betrieb eines Unternehmens zusammenhaengt, nutzt der ueberwiegende Teil der Direktinvestoren das Hungerlohnniveau in unserem Land aus, was wiederum fuer Fachkraefte kein Motiv ist, hierzubleiben.
    Es werden sich sicher wieder einige "Experten" melden, die und klarmachen wollen, dass alles noch viel schlimmer waere, wenn Rumaenien nicht Mitglied der EU waere. Vorbeugend wiederspreche ich diesen "Experten". Rumaenien ist ein rohstoffreiches Land, welches autark sein koennte, wenn es nicht so hundsmiserabel gemenegt wuerde. Beantwortet dies Ihre Frage, Manfred ?
  • user
    Manfred 25.06.2015 Beim 12:24
    Sind das die Erfolge der Regierung,welche uns Helmut immer vorbetet???Immer noch verlassen Rumänen im arbeitsfähigen Alter das Land und die Zahl der Arbeitslosen steigt.Erklärt es mir jemand?